Hotel Löwen
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geschichte

Die Lizenz zum Glücklich machen


Niemand verkörpert Tempo (30) so perfekt wie das Velosolex.

Die Langsamkeit wurde 1940 erfunden und natürlich geschah
dies nicht schnell. Es ist ein Symbol französischer Lebensart,
wie Baquette, Gauloise und die alte Ente. 
Es war das Lieblingsfahrzeug von Intellektuellen
und Landpfarrern. Es lief in Frankreich seit Kriegsende
in acht Millionen Exemplaren vom Band.
1988 wurde die Produktion unter dem Konkurenzdruck
der japanischen Motoradfabrikanten eingestellt.

Als "Fahrrad das von alleine Fährt" machte das Velosolex
in den Nachkriegsjahren in Frankreich Furore. Als es 1946
auf den Markt kam, war Benzin rationiert, Geld für Autos
hatten nur die Reichen.
Die Lieferfrist für das einzige erschwingliche motorisierte
Fortbewegungsmittel betrug damals mindestens ein
halbes Jahr.
In den 50er und 60er Jahre erlebte das Velosolex seine
Glanzzeit. Mit Jaques Tati "In den Ferien des Monsier Hult"
kam es zu Leinwandehren und sogar Filmstars wie
Brigitte Bardot knatterten damit durch die Strassen von Paris.
Rund dreissig verschiedene Modelle kamen auf den Markt.
In den 70er Jahren kam der Helmzwang, da sackten die
Verkaufsziffern in den Keller.
Im Jahre 1988 wurden die letzten Solex produziert.

Ein ungarischer Unternehmer kaufte die Anlage und nahm
in Debrecen, rund 200 km östlich von Budapest, die Fertigung
wieder auf.

Der Name Solex hatten sie an Magnetti-Marelli verkauft,
darum heisst das neue Solex nur noch S3800 das in der Schweiz
nicht eingeführt wird, mangels Katalisator.

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